Bundesregierung plant Ausweitung der Getränkesteuer
Die geplante Zuckersteuer könnte über Limos hinausgehen. Auch Fruchtnektare und pflanzliche Drinks sollen möglicherweise belastet werden. Das Vorhaben spaltet die Gemüter.
Das Kabinett plant eine neue Abgabe auf zuckerhaltige Getränke. Nach aktuellen Informationen soll die Steuer deutlich breiter gefasst werden als ursprünglich gedacht. Neben klassischen Softdrinks könnten auch Produkte wie Fruchtnektar oder Haferdrinks in die Regelung fallen.
Das Ziel ist, den Zuckerkonsum der Bevölkerung zu senken und damit Gesundheitsrisiken zu bekämpfen. Gleichzeitig soll der Maßnahme entgegengewirkt werden, dass Verbraucher auf alternative Getränke ausweichen, die ähnliche Mengen an Zucker enthalten.
Allerdings stößt die geplante Steuer auf Widerstand. Kritiker argumentieren, dass eine solche Abgabe vor allem einkommensschwache Haushalte trifft. Die Industrie warnt zudem vor wirtschaftlichen Folgen für kleine Hersteller.