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Polizei schießt auf Bundeswehrsoldat bei Übung in Erding

23. Oktober 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Bei einer großen Militärübung in Oberbayern kam es zu einer Verwechslung: Polizisten schossen auf einen bewaffneten Soldaten, den sie für einen echten Verdächtigen hielten. Ein Mann wurde leicht verletzt.

In Erding ist am Mittwoch während einer Bundeswehr-Großübung ein Schusswechsel zwischen Polizei und Soldaten eskaliert. Nachdem Bürger die Polizei wegen eines bewaffneten Mannes alarmiert hatten, rückten Einsatzkräfte aus und gaben Schüsse ab. Erst danach stellte sich heraus, dass es sich um einen Militärangehörigen handelte, der an der laufenden Übung teilnahm.

Bei dem Einsatz "Marshal Power" trainieren etwa 500 Bundeswehr-Feldjäger zusammen mit rund 300 zivilen Einsatzkräften aus Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Besonderheit dieser Übung: Sie findet nicht auf abgesperrten Trainingsplätzen statt, sondern mitten in der Öffentlichkeit. Ein Soldat wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und kam ins Krankenhaus, konnte die Klinik aber schnell wieder verlassen.

Nach Angaben der Bundeswehr führte eine Fehlinterpretation vor Ort zum Schusswechsel. Trainiert wird das Verhalten bei bewaffneten Bedrohungen hinter einer fiktiven Frontlinie – etwa gegen Drohnen, Sabotage oder irreguläre Kämpfer. Das Szenario basiert auf der Annahme eines Angriffs auf einen NATO-Mitgliedsstaat.

H
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