Als Mutter von vier Kindern weiß die amerikanische Rapperin Cardi B genau, wie wichtig Betreuung ist – und nutzt jetzt ihren Promi-Status, um für das kostenlose Kinderbetreuungsprogramm von New York Citys Bürgermeister Zohran Mamdani zu werben.
Die in der Bronx geborene Cardi B bezeichnete kostenlose Kinderbetreuung als »sehr wichtig«, um Frauen zu unterstützen. In einem YouTube-Video vom 3. April sagt Cardi: »Manchmal können wir Frauen nicht wirklich vorankommen, weil niemand da ist, der auf unsere Kinder aufpasst.«
Die 33-Jährige hat gemeinsam mit ihrem Mann, dem Rapper Offset, zwei Töchter (Kulture, 7 und Blossom, 18 Monate) und einen Sohn (Wave, 4). Mit Offset lebt sie allerdings nicht mehr zusammen. Im November bekam Cardi B einen weiteren Sohn – Vater ist der NFL-Star Stefon Diggs.
Cardi B hatte selbst keinen leichten Start ins Leben. Belcalis Marlenis Almanzar, wie die Musikerin bürgerlich heißt, wuchs in der Bronx auf und geriet als Teenagerin in schwierige Verhältnisse. Um aus prekären Situationen zu entkommen, arbeitete sie zeitweise in einem Stripclub, bevor sie 2018 amerikanische Musikgeschichte schrieb: Als erste Rapperin überhaupt schafften es zwei ihrer Songs, zuerst »Bodak Yellow« und später »I Like It«, auf Platz eins der US-Single-Charts.
Mamdanis 2-K-Programm richtet sich an Zweijährige und soll langfristig universelle Kinderbetreuung ermöglichen. Dieses Herbstsemester stehen zunächst 2000 Plätze in ausgewählten Stadtteilen in vier der fünf Stadtbezirke (Boroughs) zur Verfügung: Brooklyn, Manhattan, Bronx und Queens.
Cardi B als Jurorin in Mamdanis Jingle-Wettbewerb
Um Aufmerksamkeit für das Projekt zu schaffen, startet Mamdani nun einen Jingle-Wettbewerb: New Yorker können 15- bis 30-Sekunden-Jingles einreichen, die Familien dazu ermutigen, ihre Kinder für die kostenlosen Plätze anzumelden. Eine Jury, unter anderem mit Cardi B, wählt die besten Vorschläge aus, bevor die Stadtbewohner den finalen Gewinner bestimmen. Der Sieger-Jingle wird als offizieller Song des Programms und im Radio gespielt.



