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CDU-Chef fordert Parteiausschluss nach möglichen AfD-Stimmen

08. Oktober 2026· Sabrina Kühn

Bei der Wahl zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt könnte es zu Unstimmigkeiten in der CDU-Fraktion gekommen sein. Der Arbeitnehmerflügel droht mit drastischen Konsequenzen.

Im Landtag von Sachsen-Anhalt ist es bei der Wahl des Landtagspräsidenten zu Irritationen gekommen. Anlass ist die Vermutung, dass CDU-Abgeordnete möglicherweise für den AfD-Kandidaten Rausch gestimmt haben könnten.

Karsten Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, reagiert auf diesen Verdacht mit harter Kritik. Er fordert Parteiausschlussverfahren gegen diejenigen Abgeordneten, falls sich die Vorwürfe bestätigen sollten.

Die mögliche Unterstützung von AfD-Kandidaten durch CDU-Politiker würde gegen die Linie der Partei verstoßen, die eine klare Abgrenzung zur AfD vertritt. Die genauen Abstimmungsergebnisse könnten Aufschluss über das tatsächliche Verhalten einzelner Parlamentarier geben.

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