Ceuta: Massive Sicherheitsvorkehrungen bleiben ohne große Zwischenfälle

Nach Warnungen in sozialen Netzwerken rüsteten Spanien und Marokko massiv auf. Doch der befürchtete Migrationssturm auf die spanische Exklave blieb aus.
Die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta bleibt nach massiven Sicherheitsvorkehrungen bislang von einem Migrationschaos verschont. Nachdem in sozialen Medien Gerüchte über einen großen Andrang zirkulierten, hatten beide Länder ihre Kapazitäten an der Grenze deutlich erhöht.
Auf marokkanischer Seite kam es zu mehreren Verhaftungen im Zusammenhang mit geplanten Überquellungsversuchen. Anders als noch Ende Juli, als Tausende Menschen Ceuta erreichter, blieb die erwartete Welle aber aus.
Die Exklave an der Straße von Gibraltar ist regelmäßig Ziel von Migranten, die von Afrika nach Europa gelangen wollen. Die koordinierte Reaktion Spaniens und Marokkos scheint diesmal präventiv gewirkt zu haben.