Prostitution nach Scharia-Gesetz: Chamenei-Sohn hatte Sex-Training mit „Kurzzeit-Frauen“
Wikileaks-Enthüllung zu Impotenz-Behandlung in Londoner Klinik
Modschtaba Chamenei (56) gilt als wahrscheinlichster Nachfolger seines Vaters als „Oberster Führer“, wurde allerdings noch nicht offiziell ernannt
Teheran – Diese eine Mullah-Rakete, sie wollte einfach nicht starten: Modschtaba Chamenei (56), Sohn und wahrscheinlicher Nachfolger des (mit 86) eliminierten Ober-Mullahs Ali Chamenei, wurde laut diplomatischen Indiskretionen wegen so schwerer Impotenz behandelt, dass er mehrfach ins Krankenhaus musste.
Demnach unterzog sich Modschtaba Chamenei mindestens vier Behandlungen in Londoner Kliniken, nachdem klar war, dass er und seine Frau nach vielen Jahren Ehe Schwierigkeiten hatten, ein Kind zu zeugen. Woher die Welt das weiß? Es geht aus US-Diplomatendepeschen von 2008 hervor, die WikiLeaks damals samt den darin enthaltenen pikanten Details veröffentlichte.
Nach zwei Monaten wurde seine Frau schwanger
Der Hardliner des Regimes soll intim so „soft“ gewesen sein, dass er einmal ganze zwei Monate in der Potenz-Klinik blieb. Erst danach schaffte es der Ajatollah-Sohn schließlich, dass seine Frau schwanger wurde. Damit rettete er seine (Haupt-)Ehe, denn bei strengen schiitischen Muslimen ist Impotenz bzw. Nichterfüllung ehelicher Pflichten der einzige akzeptierte Grund für eine Frau, ihre Ehe scheiden zu dürfen.
Die Familie drängte Moschtaba (2.v.l., hier mit seinen drei Brüdern), Kinder zu zeugen
Berichten zufolge leben sowohl seine Frau als auch sein Sohn nicht mehr: Sie sollen – ebenso wie seine Mutter – zu den 49 Menschen gehört haben, die am vergangenen Samstag mit seinem Vater bei einem israelischen Angriff in Teheran getötet wurden.
So schlief der Mullah islamkonform mit anderen Frauen
Zur Therapie des Mullahs gehörte: Übung im Bett. Doch die Sex-Praxis sollte der Geistliche (allerdings nicht vom Rang eines Ajatollahs) nicht mit der eigenen Frau einholen. Und das geht – selbst nach den streng religiösen Gesetzen der Mullahs!
Denn im schiitischen Islam, wie ihn der Gottesstaat im Iran auslegt, gibt es ein gesetzliches Schlupfloch, das unverbindlichen, außerehelichen Sex in gutem religiösen Ansehen erlaubt: die „Zeit-Ehe“. Mindestens zwei solcher zwischen einer Minute und 99 Jahren begrenzten, notariell beglaubigten Ehen soll Modschtaba Chamenei in London eingegangen sein.
Was sind „Zeit-Ehen“?
Imamin, Islam-Expertin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş (62) erklärt BILD, was es mit diesen „Zeit-Ehen“ auf sich hat: „Es handelt sich um ein für Kriegszeiten eingeführtes Prinzip aus frühislamischer Zeit. Es sollte sicherstellen, dass Männer auch dann Sex haben, wenn sie weit von ihren Ehefrauen entfernt sind, etwa bei Reisen oder im Krieg. Die ‚Kurzzeit-Ehe‘ stellt aber auch sicher, dass die ‚Ehefrauen‘ auch entschädigt bzw. bezahlt werden.“
Heute werde die Praxis in den meisten Strömungen des Islam, etwa in Saudi-Arabien, als Prostitution gewertet und unter Strafe verboten – nicht aber im schiitischen Iran, wo Notarbüros die sogenannten Mutʿa-Ehen beglaubigen.
„Auch in Deutschland gibt es Imame, die Zeit-Ehen schließen und damit Geld verdienen“, erklärt Seyran Ateş. „Sie ist gängige Praxis in deutschen Bordellen. Frauen bieten diese ‚Ehen‘ für einen Aufpreis an.“ Meistens sei dabei gar kein Imam im Spiel: Der Freier lasse die Sexarbeiterin einfach zum Islam konvertieren und erkläre sie dann per Koran-Spruch kurzzeitig zu seiner Gattin.“
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