Champions League: Leverkusen erkämpft sich Remis in Kopenhagen
Bayer Leverkusen startet turbulent in die Königsklasse. Beim 2:2 gegen Kopenhagen zeigt die Mannschaft Moral, kassiert aber auch unnötige Gegentore. Ein Eigentor rettet am Ende den Punkt.
Zum Auftakt in der Champions League hat sich Leverkusen in Kopenhagen ein wildes Duell geliefert. Das Spiel begann schlecht für den deutschen Vize-Meister: Bereits in der 9. Minute liefen die Dänen das erste Mal erfolgreich ein und führten 1:0.
Nach der Pause kam Leverkusen besser ins Spiel und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Ein Treffer gelang schließlich Alejandro Grimaldo per direktem Freistoß zum 1:1. Doch die Freude währte nur kurz: Keine fünf Minuten später erzielte Kopenhagens Robert Silva das 1:2. Die Partie schien verloren zu sein, bis Leverkusen in der 90. Minute nach einem Schuss von Echeverri ein Eigentor erzwang und sich damit das 2:2 sicherte.
Ein verrücktes Spiel, in dem beide Teams offensiv anfällig waren. Trainer Kasper Hjulmand bescheinigte seiner Mannschaft zwar Moral beim Comeback, kritisierte aber die defensiven Schwachstellen. Für Leverkusen könnte dieser eine Punkt gegen die starken kommenden Gegner wie PSG und Manchester City noch wertvoll werden.