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WEF-Chef sieht Europa gestärkt trotz Krisen

11. Juni 2026· Florian Bergmann

Der neue Vorstand des Weltwirtschaftsforums zeigt sich optimistisch für Europas Zukunft. Trotz Irankonflikt und Energieproblemen setzt er auf die Stärken des Kontinents – warnt aber vor weiteren Eskalationen.

Alois Zwinggi, seit kurzem Chef des World Economic Forum, widerspricht dem düsteren Krisennarrativ der jüngsten Zeit. Entgegen vieler Befürchtungen sei die Globalisierung keineswegs am Ende, betont der WEF-Vorstand. Stattdessen sieht er für Europa großes Potenzial in seinen vorhandenen Ressourcen.

Besonders in turbulenten Zeiten – mit dem Konflikt im Iran, Versorgungsproblemen bei Energie und angespannten Beziehungen zu den USA unter Präsident Trump – solle der Kontinent auf seine Kernkompetenzen vertrauen. Europas Stärken lägen in der Wissensvermittlung, qualifizierten Fachkräften und einer soliden industriellen Infrastruktur, argumentiert Zwinggi. Diese Grundlagen eröffneten Handlungsspielräume, die vielen nicht bewusst seien.

Allerdings gibt der WEF-Chef auch Entwarnung nicht ab: Bei den wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankriegs beobachtet Zwinggi Entwicklungen, die bislang unterschätzt worden seien. Eine weitere Verschärfung der Situation könne nicht ausgeschlossen werden. Für den kommenden Davos-Gipfel 2027 hat der neue Chef bereits neue Schwerpunkte im Blick.

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