Chiara Ferragni: Verfahren wegen Betrugs eingestellt
Das Mailänder Gericht hat das Strafverfahren gegen die italienische Influencerin Chiara Ferragni eingestellt. Die 38-Jährige hatte ihre Millionen Follower bei Spendenaktionen getäuscht.
Im aufsehenerregenden Fall der italienischen Influencerin Chiara Ferragni hat ein Mailänder Gericht das Strafverfahren wegen schweren Betrugs eingestellt. Nach vierwöchigen Verhandlungen kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass gegen die 38-Jährige keine strafrechtlichen Maßnahmen mehr eingeleitet werden können. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten gefordert.
Ferragni hatte 2022 ihre knapp 30 Millionen Follower in die Irre geführt, indem sie behauptete, dass Einnahmen aus dem Verkauf eines beworbenen Kuchens an eine Kinderkrebsklinik gehen würden. Bei über 360.000 verkauften Stücken kam jedoch kein Geld dort an. Ähnlich war sie bei Kampagnen für Ostereier vorgegangen. Der Skandal kostete die Unternehmerin bereits mehrere lukrative Wertkunden und zahlreiche Follower.
Auf die Entscheidung reagierte Ferragni mit sichtbarer Erleichterung und sprach davon, ihr Leben zurückzubekommen. Die einstige Ehe mit Rapper Fedez war kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe beendet worden. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.