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China verurteilt amerikanische Seeblockade gegen Iran

14. April 2026· Tobias Ellwanger

Peking wirft Washington vor, mit einer Blockade iranischer Häfen die Lage zu verschärfen. Mehrere Länder versuchen unterdessen, Friedensgespräche zwischen den USA und Iran wieder in Gang zu bringen.

China hat die von den USA verhängte Blockade iranischer Häfen scharf kritisiert. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums gefährde das Vorgehen die Stabilität in der Region und bedrohe die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Peking wirft den USA vor, die vereinbarte Waffenruhe zu untergraben.

Die USA begannen am Montag damit, Schiffe mit iranischen Zielen oder Ausgangspunkten an der Durchfahrt durch die Meerenge zu hindern. Diese Schifffahrtsroute ist für den weltweiten Ölhandel von großer Bedeutung. Das US-Militär betont allerdings, dass andere Schiffe die Straße passieren dürfen.

Hinter den Kulissen arbeiten mehrere Länder an einer Deeskalation. Pakistan vermittelt laut Diplomatenkreisen neue Gespräche zwischen Washington und Teheran, auch China, Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei sind in Verhandlungen involviert. Derweil ist Russlands Außenminister Lawrow in China zu Gesprächen über den Konflikt eingetroffen, um die bilaterale Zusammenarbeit zu intensivieren.

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