China würdigt reformfreudige Führungspersonen

China ehrt zwei frühere Anführer, die das Land durch bedeutende Reformen geprägt haben. Die heutige Staatsführung würdigt ihre Verdienste – obwohl die Liberalisierungen damals als Risiko für die politische Stabilität galten.
China begeht ein Gedenken an zwei bedeutende Persönlichkeiten seiner jüngeren Geschichte. Mit der öffentlichen Würdigung ihrer Leistungen erkennt die gegenwärtige Führung an, welchen Beitrag diese Politiker zur Entwicklung des Landes geleistet haben.
Die beiden Reformer standen für eine Lockerung der staatlichen Kontrolle in verschiedenen Bereichen. Das war seinerzeit ein wagnis für die Machthaber – sie befürchteten, dass zu viel Liberalisierung die Stabilität des politischen Systems gefährden könnte.
Die aktuelle Würdigung zeigt, dass China sich nun offener zu dieser Reformphase bekennt. Sie markiert einen Moment, in dem das Land auf eine Epoche zurückblickt, die von mehr Freiraum geprägt war.