Der FC Barcelona hat ausgerechnet im Clásico gegen Real Madrid den 29. Meistertitel vorzeitig perfekt gemacht. Die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Hansi Flick, dessen Vater kurz vor dem Spiel gestorben war, gewann das Duell mit dem kriselnden Erzrivalen am 35. Spieltag der spanischen La Liga 2:0 (2:0) und feierte die erfolgreiche Titelverteidigung.
Marcus Rashford per Traum-Freistoß (9.) und Ferran Torres (18.) schossen die Tore für die Katalanen. Bereits drei Spiele vor dem Saisonende ist die spanische Meisterschaft entschieden. Der fünfte Titel mit Barça war für Flick besonders emotional. Wenige Stunden vor der Partie teilte der Club des Deutschen mit, dass Flicks Vater Hans gestorben sei.
Beide Mannschaften spielten Flick zu Ehren mit schwarzem Trauerflor, vor dem 264. Duell der Rivalen wurde eine Schweigeminute gehalten. Hansi Flick kämpfte mit den Tränen, die Fans riefen seinen Namen.
Während Vizekapitän Valverde ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und für den Clásico ausfiel, stand Tchouaméni in der Startelf, wie auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger. Auf Superstar Kylian Mbappé musste Trainer Alvaro Árbeloa verzichten, der Franzose konnte aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mitwirken. Bei Barça saß Robert Lewandowski zunächst auf der Bank.



