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Colin Firth im nassen Hemd: Wie »Stolz und Vorurteil« noch freizügiger werden sollte

23. September 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Die BBC-Adaption von 1995 mit Colin Firth als Mr. Darcy wurde zur Kultproduktion. Drehbuchautor Andrew Davies wollte die Geschichte bewusst erotischer gestalten – und plante für eine berühmte Szene sogar noch mehr Haut.

Die Neuverfilmung von Jane Austens Roman »Stolz und Vorurteil« sollte einen bewussteren Blick auf die versteckten Themen der Geschichte werfen. Drehbuchautor Andrew Davies, 89, erklärte dem BBC-Sender »Radio Wales Breakfast«, dass er die Serie als Gelegenheit sah, hinter Austens Fassade von Etikette und Witz das eigentliche Thema zu zeigen: Geld und Begehren.

Davies hatte sich zum Ziel gesetzt, den klassischen Stoff »wirklich sexy« zu inszenieren. Diese Idee kam von Sue Birtwistle, seiner früheren Studentin, die später als TV-Produzentin tätig wurde. Die sechsteilige Serie von 1995 mit Colin Firth in der Hauptrolle setzte sich gegen anfängliche Widerstände durch und wurde am Ende mit zwei BAFTAs und einem Emmy ausgezeichnet.

Besonders die ikonische Badeszene mit dem nassen Hemd prägte das Gedächtnis der Zuschauer weltweit. Davies enthüllte nun ein überraschendes Detail: Ursprünglich war geplant, dass Firth nackt ins Wasser springt. Diesen Plan verwarf man allerdings – das nasse Hemd erwies sich am Ende als deutlich effektiver und wurde zum Kultmoment der Fernsehgeschichte.

H
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