Constantin Schreiber: Auch Schweigen löst Probleme nicht
Der Global Reporter kritisiert die Anfeindungen gegen Journalisten wie Julia Ruhs und Dunja Hayali. Er warnt davor, sich von Hasskampagnen zum Verstummen bringen zu lassen.
Der Journalist Constantin Schreiber setzt sich öffentlich mit den Angriffen auseinander, denen mehrere Medienschaffende in Deutschland ausgesetzt sind. Der Global Reporter für Springer beobachtet insbesondere bei seiner Berichterstattung aus dem Nahost-Konflikt, welche Welle von Hass ihn trifft.
Schreiber sieht in den Fällen von Julia Ruhs und Dunja Hayali ein größeres Problem: Journalisten würden gezielt eingeschüchtert, um sie zum Schweigen zu bringen. Das stelle die Meinungsfreiheit hierzulande in Frage.
In seiner klaren Botschaft betont Schreiber, dass Rückzug keine Lösung ist. Wer verstummt, trägt nicht zur Lösung von Konflikten bei, sondern verstärkt das Problem. Sein Appell richtet sich an Medienschaffende und die Gesellschaft, sich von Hassattacken nicht einschüchtern zu lassen.