Costa Rica: Laura Fernández

Costa Rica: Laura Fernández

Fernández wird die Regierungsgeschäfte voraussichtlich am 8. Mai übernehmen. Die ehemalige Ministerin trat als Kandidatin für die Souveräne Volkspartei (PPSO) an. Sie galt als Wunschkandidatin des amtierenden Mitte-Rechts-Präsidenten Rodrigo Chaves. Dieser konnte trotz seiner Popularität nicht erneut kandidieren, da die Verfassung eine sofortige Wiederwahl nach einer vierjährigen Amtszeit verbietet.

Fernández: »Weg des wirtschaftlichen Wachstums«

Auf Platz zwei folgte mit gut 33 Prozent der Ökonom Álvaro Ramos von der sozialdemokratischen Nationalen Befreiungspartei. Insgesamt traten 20 Kandidaten an. Rund 3,7 Millionen Menschen in dem mittelamerikanischen Land waren stimmberechtigt, die Wahlbeteiligung lag nach vorläufigen Analysen knapp unter 70 Prozent. Parallel wurde auch ein neues Parlament gewählt.

Fernández sagte vor Anhängern: »Costa Rica weiß, dass ich einen unerbittlichen Kampf führen werde, damit unser Land den Weg des wirtschaftlichen Wachstums, der Freiheit und vor allem des Fortschritts weitergeht.«

Die 39-jährige Politologin versprach angesichts der steigenden Kriminalität ein hartes Vorgehen gegen Verbrechergruppen. Unter anderem will sie in Regionen, die besonders unter der Gewalt von Drogenhändlern leiden, den Ausnahmezustand verhängen. Zudem sollen Verbrecher künftig in einem neuen Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert werden.

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