Ronaldo boykottiert Al-Nassr – Team gewinnt trotzdem deutlich
Cristiano Ronaldo hat offenbar das Spiel seiner Mannschaft Al-Nassr gegen Al-Ittihad verweigert. Der portugiesische Superstar soll mit den Investitionsentscheidungen des Vereins unzufrieden sein. Ohne ihn gewann Al-Nassr klar.
Der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo hat sich weigert, beim Ligaspiel von Al-Nassr gegen Al-Ittihad zu spielen. Wie saudi-arabische Medien berichten, steckt dahinter Unmut über die Transferpolitik des Clubs während der laufenden Wechselfrist. Ronaldo soll damit unzufrieden sein, dass der saudische Staatsfonds PIF – der Al-Nassr kontrolliert – nicht ausreichend Mittel in seinen Verein fließen lässt.
Besonders ärgert den 39-Jährigen offenbar, dass der Rivale Al-Hilal, an dem der PIF ebenfalls großen Anteil hat, gezielt Spieler wie Karim Benzema verpflichtet hat – einen früheren Teamkollegen Ronaldos aus Real-Madrid-Zeiten. Verletzt soll der Portugiese nicht sein; noch am Mittwoch postete er Trainingsfotos in den sozialen Medien.
Al-Nassr gewann das Duell gegen Al-Ittihad am Mittwochabend deutlich mit 2:0. Sadio Mané erzielte einen Elfmeter, Angelo das zweite Tor. Damit bleibt Ronaldos Team mit 20 Spieltagen in der Saison Zweiter – einen Punkt hinter Tabellenführer Al-Hilal.