Nahost-Krise eskaliert: Krisenmanagement auf allen Ebenen
Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Raketen, Drohnenangriffe und Luftkämpfe prägen den dritten Tag der Auseinandersetzung. Währenddessen mobilisieren westliche Regierungen diplomatische Kräfte.
Der Nahe Osten erlebt angespannte Stunden: In der Nacht zum Montag feuert der Iran erneut Raketen auf Israel ab, während Luftabwehrsysteme wie das israelische "Iron Beam" zum Einsatz kommen. Drohnenangriffe treffen auch zivile Ziele, darunter britische und zypiotische Militärstützpunkte sowie Schiffe in der Golfregion. Bei einem Anschlag auf einen US-Stützpunkt in Kuwait kommen drei amerikanische Soldaten ums Leben. Ein besonders brisant: Drei F-15-Jets der US Air Force werden versehentlich von kuwaitischen Truppen abgeschossen.
Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Ölpreise schießen in die Höhe, europäische Börsen geraten unter Druck. DAX-Werte wie Lufthansa und Reiseunternehmen verlieren massiv an Wert. Eine Mega-Raffinerie in Saudi-Arabien wird durch Drohnen beschädigt, ein Öltanker gerät in Brand.
Politisch reagiert der Westen mit Hochdruck: Bundeskanzler Merz fliegt nach Washington, um mit Trump zu beraten. Die Bundesregierung sichert die Energieversorgung zu, während Deutschland sich klare Grenzen bei einer militärischen Beteiligung setzt. Frankreich signalisiert indes, sein Nuklearwaffenarsenal aufzustocken. Das Krisentreffen zwischen den westlichen Führungspersonen deutet an, dass niemand mit schneller Entspannung rechnet.