Dax fällt unter Druck – Rheinmetall mit deutlichen Verlusten
Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag abgerutscht. Spannungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise schrecken Anleger auf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall trifft es besonders hart.
Der Dax ist am Freitag mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel gegangen und beendete den Tag bei 24.339 Punkten. Damit setzt sich die Schwäche des Index fort, nachdem bereits am Donnerstag Verluste entstanden. Grund für die trübe Stimmung sind neue Konflikte im Nahen Osten und anziehende Rohölpreise, die Investoren verunsichern.
Die Volatilität an der Börse ist derzeit groß. Noch Mitte der Woche hatte der Dax kurzzeitig über der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten notiert und sogar bis auf 25.150 Punkte geklettert. Am Freitag erreichte der Index seinen Tiefstand bei knapp 24.290 Punkten. Experten sprechen von einer Phase der Schadensbetrenzung statt neuer Rekorde.
Besonders unter die Räder kam der Rüstungskonzern Rheinmetall mit Abschlägen von neun Prozent. Sein Kurs verlor deutlich an Wert, während andere deutsche Standardwerte ebenfalls nachgaben. Die Spannungslage im Nahen Osten macht sich damit auch unmittelbar an den Aktienkursen bemerkbar.