Umfrage: Schüler fühlen sich in Schulen nicht gehört
Eine Befragung von Zwölfjährigen zeigt: Die meisten Kinder haben in ihren Schulen wenig Mitspracherecht. Das wirft Fragen zur demokratischen Beteiligung junger Menschen auf.
Laut einer aktuellen Umfrage unter Schülern im Alter von 12 Jahren erleben viele von ihnen ihre Schulen als wenig demokratisch. Ein Großteil der Befragten gibt an, bei wichtigen Entscheidungen kaum ein Wort mitzureden zu haben.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass junge Menschen in Bildungseinrichtungen oft nicht ausreichend in Prozesse eingebunden werden, die sie unmittelbar betreffen. Dabei gelten Schulen häufig als Orte, an denen demokratische Grundwerte vermittelt und gelebt werden sollten.
Experten sehen in diesen Befunden einen Anstoß, über die Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen nachzudenken. Ein stärkeres Mitspracherecht könnte nicht nur deren Zufriedenheit erhöhen, sondern auch ihr Demokratieverständnis fördern.