Deutschlands lange Suche nach dem Atommüll-Endlager
Deutschland muss 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Müll dauerhaft lagern. Die Suche nach einem geeigneten Endlager wird jetzt konkreter – bis 2050 soll es gefunden sein.
Die Entsorgung von Atommüll ist eines der größten Langzeitprobleme Deutschlands. Etwa 27.000 Kubikmeter hochradioaktiver Abfälle aus Jahrzehnten der Kernkraftnutzung müssen sicher und für Generationen unzugänglich verwahrt werden.
Das Bundesamt für die Entsorgung hat die Suche nach einem geeigneten Endlager nun eingegrenzt. Dabei müssen strenge Kriterien erfüllt werden: Das Lager muss geologisch stabil sein, möglichst tiefe Schichten nutzen und vor Wasser sowie Erdbeben geschützt liegen. Besiedelte Regionen kommen nicht infrage.
Bis 2050 soll eine Entscheidung fallen, wo in Deutschland das Endlager entstehen könnte. Die systematische Suche berücksichtigt verschiedene Gesteinsformationen und Standorte bundesweit. Experten betonen, dass nur eine sichere Endlagerung das Risiko für Mensch und Umwelt minimiert.