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Japan stützt Yen mit massiver Marktintervention

01. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die japanische Notenbank hat vermutlich bis zu 30 Milliarden Euro in den Devisenmarkt gepumpt, um den fallenden Yen zu stabilisieren. Das wäre eine der größten Interventionen seit Jahren.

Japan hat am Donnerstag mit einer enormen Summe versucht, seine schwächelnde Währung zu stützen. Nach Berechnungen von Marktexperten, die auf Notenbank-Daten basieren, sollen die Behörden rund 5,48 Billionen Yen – umgerechnet etwa 30 Milliarden Euro – am Devisenmarkt eingesetzt haben. Durch den massiven Verkauf von Dollar gegen Yen konnte die Landeswährung deutlich aufgewertet werden.

Der Yen legte am späten Donnerstag kurzzeitig um bis zu drei Prozent zu und erreichte den stärksten Kurs seit Ende Februar. Die Intervention zählt zu den größten in der Geschichte Japans und liegt in etwa auf dem Niveau der letzten bekannten Aktion vom Juli 2024. Das Ziel ist klar: Den anhaltenden Kursverlust des Yen endlich stoppen.

Kurzzeitig funktionierte es: Am Freitag schwächte sich der Yen zunächst wieder ab, zog dann aber erneut an – offenbar verstärkt durch Aussagen von Japans obersten Währungsdiplomat, der weitere Interventionen nicht ausschloss. Diese Ankündigung allein reichte aus, um die Märkte zu beeinflussen.

H
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