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Nawalnys Witwe präsentiert Vergiftungsbeweis

15. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Julia Nawalnaja ist zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Alexej erneut auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Diesmal mit wissenschaftlichen Nachweisen für ihre Anschuldigung gegen Putin.

Julia Nawalnaja kehrte zur Münchner Sicherheitskonferenz zurück – genau an den Ort, wo sie vor zwei Jahren vom Tod ihres Mannes Alexej Nawalny erfuhr. Am 16. Februar 2024 erhielt sie die Nachricht vom Tod des russischen Oppositionellen. Der 47-Jährige starb im Straflager "Polarwolf". Damals sprach sie unmittelbar danach vor der internationalen Konferenz und beschuldigte Putin des Mordes.

Nun brachte Nawalnaja neue Erkenntnisse mit: Wissenschaftliche Analysen hätten ergeben, dass ihr Mann vergiftet wurde. In seinen sterblichen Überresten wurde demnach Epibatidin nachgewiesen – ein Gift eines südamerikanischen Pfeilgiftfrosches, das etwa 200-mal wirksamer als Morphium sein soll. "Damals waren es nur Worte", sagte sie in ihrer Rede. "Heute sind diese Worte zu einem wissenschaftlich bewiesenen Fakt geworden."

Nawalnaja forderte eine internationale Strafverfolgung: Putin müsse eines Tages auf der Anklagebank sitzen und für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Ihre Rede wurde von Standing Ovations des internationalen Publikums aufgenommen. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul war unter den Zuhörern.

H
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