DMG Mori setzt auf Aufschwung trotz Maschinenbau-Krise
Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori kämpft wie die gesamte Branche mit Umsatzrückgängen. Doch das Unternehmen aus dem Allgäu verbreitet Zuversicht – und hat dafür konkrete Gründe.
In Pfronten im Allgäu präsentiert sich DMG Mori derzeit von seiner besten Seite. Der Werkzeugmaschinenbauer, einer der weltgrößten seiner Art, öffnet regelmäßig seine Tore für eine Hausmesse und zieht dabei Tausende Besucher an. Dort werden neue Maschinen zum Drehen, Fräsen und 3D-Drucken ausgestellt – und das Management wirkt dabei bemerkenswert optimistisch.
Das fällt auf, denn der deutsche Maschinenbau befindet sich derzeit in schwierigen Zeiten. Auch DMG Mori musste in den vergangenen zwei Jahren mit schrumpfender Produktion kämpfen und verzeichnet Umsatzrückgänge. Doch die Marketingvorständin des Unternehmens, Irene Bader, setzt auf einen anderen Ton: "Wir sollten nicht typisch deutsch alles schlechtreden." Sie trifft auf der Messe Kunden und Partner und vermittelt dabei gelassene Zuversicht in bessere Zeiten.
Während viele in der Branche pessimistisch sind, vertraut DMG Mori offenbar auf technologische Innovationen und langfristige Geschäftsbeziehungen, um die Krise zu überwinden. Die Frage bleibt: Ist diese Zuversicht gerechtfertigt oder bleibt sie ein Hoffnungsanker?