Dobrindt hält an umstrittener Aussage fest
Nach den Ausschreitungen am Wochenende verteidigt Innenminister Dobrindt seine Deutung der Vorfälle. Kritiker werfen ihm eine pauschale Verurteilung vor.
Innenminister Dobrindt bleibt bei seiner Einschätzung zu den Krawallen vom Wochenende. Trotz massiver Gegenwind aus verschiedenen politischen Lagern und von Fachleuten beabsichtigt der Minister, seine Aussagen nicht zu relativieren oder umzuformulieren.
Im Zentrum der Debatte steht die Frage, welche Rolle sogenannte migrantische Milieus bei den Gewalttätigkeiten gespielt haben. Dobrindt sieht darin einen relevanten Faktor, während Kritiker diese Darstellung als unzulässige Verallgemeinerung zurückweisen.
Die Kontroverse zeigt, wie unterschiedlich Politiker und Experten die Ursachen für die Ausschreitungen bewerten. Während Dobrindt eine klare Zuordnung vornimmt, warnen andere vor stigmatisierenden Aussagen, die ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht stellen könnten.