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Tierschützer fordern nach Tiger-Ausbruch bei Leipzig strengere Gesetze

18. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Vorfall in Dölzig hat Peta dazu bewogen, die Bundesregierung zu schärferen Regelungen für die Haltung von Raubtieren in Privathand aufzufordern. Mehrere Bundesländer erlauben dies noch immer.

Nach dem Ausbruch eines Tigers bei Leipzig schaltet sich die Tierrechtsorganisation Peta ein und fordert ein Umdenken in der Gesetzgebung. Der Fachreferent für Wildtiere argumentiert, dass die private Haltung gefährlicher Wildtiere wie Tiger und Löwen in vielen Bundesländern erlaubt ist, obwohl solche Anlagen offenbar nicht sicher genug sind. Die Organisation sieht die Bundesregierung in der Pflicht, hier endlich tätig zu werden.

Der Tiger war am Sonntag in Schkeuditz aus einer privaten Anlage ausgebrochen und verletzte einen 73-jährigen Helfer schwer. Die Polizei musste das Tier später in einem Wohngebiet erschießen, um die Bevölkerung zu schützen. Ermittlungen zur Frage, wie der Ausbruch überhaupt möglich war, laufen.

Peta wirft dem Veterinäramt vor, bereits seit 2019 auf mangelhafte Bedingungen an eben diesem Standort hingewiesen zu haben – zu kleine Gehege, fehlende Sicherheit und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die Organisation hat zudem eine Auffangstation zur Verfügung, die solche Tiere aufnehmen könnte.

H
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