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Trump begnadigt ehemaligen Kongressabgeordneten Buyer

08. Juni 2026· Miriam Scholz

Der frühere republikanische Kongressabgeordnete Stephen Buyer ist von Donald Trump begnadigt worden. Buyer war wegen Insiderhandels verurteilt worden und soll mit vertraulichen Informationen Millionengewinne gemacht haben.

Donald Trump hat dem ehemaligen US-Kongressabgeordneten Stephen Buyer eine Begnadigung gewährt. Buyer war in vier Fällen wegen Wertpapierbetrugs verurteilt worden, nachdem er als Inhaber einer Beratungsfirma mit vertraulichen Informationen seiner Mandanten gehandelt haben soll.

Nach Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC nutzte Buyer Insiderinformationen über geplante Unternehmensübernahmen zu eigenen Handelszwecken. Bei der geplanten Übernahme von Sprint durch T-Mobile investierte er etwa 568.000 Dollar und erzielte einen Gewinn von über 107.000 Dollar. Bei einer zweiten Transaktion mit Aktien des Unternehmens Navigant verdiente er rund 227.000 Dollar.

In seinem Begnadigungserlass würdigte Trump Buyers Karriere als Jurist in der US-Armee und dessen Zeit als Kongressabgeordneter. Buyer war von 1992 bis 2010 im Repräsentantenhaus tätig. Sein Anwalt hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seinerzeit bestritten.

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