US-Kampfjets haben an diesem Wochenende ein Zivilflugzeug aus einer Flugverbotszone nahe dem Anwesen von Präsident Donald Trump eskortiert. Die Maschine sei am Sonntag in den gesperrten Luftraum über Mar-a-Lago in Palm Beach eingedrungen und anschließend sicher aus dem Gebiet geleitet worden, teilte das nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad mit.
Der Luftraum wird in der Regel dann gesperrt, wenn sich der US-Präsident in der Gegend aufhält. Trump war am Freitag auf einem Termin in Miami gewesen und hatte das Wochenende dann in West Palm Beach hauptsächlich mit Golfspielen verbracht. In dem Küstenort, rund eine Autostunde nördlich von Miami, liegt das Anwesen Mar-a-Lago.
Während des Abfangmanövers seien von den F-16-Jets Leuchtraketen abgefeuert worden, die für die Öffentlichkeit möglicherweise sichtbar gewesen seien, hieß es in der Mitteilung weiter. Damit habe die Aufmerksamkeit des Piloten erregt und danach mit ihm kommuniziert werden sollen. Norad hat seit Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet. Diese seien alle glimpflich ausgegangen.
Ebenfalls in West Palm Beach hatte am 15. September 2024 ein Mann mit einem Gewehr durch ein Gebüsch gezielt, während der Republikaner in seinem Country Club Golf spielte.
Ein Sicherheitsbeamter hatte ihn am Rande von Trumps Golfplatz entdeckt. Er eröffnete das Feuer auf den Mann, der sich dort offenbar mit einem Gewehr im Gebüsch versteckt hatte. Zunächst gelang Routh die Flucht, später wurde er allerdings festgenommen. Trump wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.
Schon wieder eine Sicherheitslücke: Nach einem Attentat und einem versuchten Anschlag 2024 ist ein Bewaffneter im Februar in das Privatanwesen von Donald Trump ein. Wie gut ist der US-Präsident geschützt? Mehr dazu hier .



