Trump präsentiert 20-Punkte-Plan für Gaza-Krieg
US-Präsident Trump hat einen Friedensplan für den Gazakonflikt vorgestellt. Israel signalisiert Zustimmung, doch die Hamas will den Vorschlag erst prüfen. International gibt es überwiegend Unterstützung.
Donald Trump hat nach einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs in Gaza präsentiert. Der Plan sieht vor, dass verbliebene Geiseln der Hamas freigegeben werden – im Gegenzug für die Freilassung palästinensischer Gefangener. Zusätzlich soll sich die israelische Armee aus dem Gazastreifen zurückziehen, während die Hamas von der künftigen Verwaltung ausgeschlossen bleibt.
Israel hat den Vorschlag akzeptiert. Netanyahus Aussage nach könnte dies ein entscheidender Schritt zu mehr Stabilität in der Region sein. Auch innerhalb der israelischen Opposition finden sich Befürworter des Plans. Die Hamas teilt hingegen mit, den Vorschlag zunächst sorgfältig zu überprüfen, bevor sie sich äußert. Ein zentrales Hindernis bleibt dabei die Forderung nach Entwaffnung, der die Islamisten bislang nicht zugestimmt hat.
Auf internationaler Ebene überwiegt die Unterstützung deutlich. Deutschland sieht eine "einmalige Chance" für den Frieden, Großbritannien und Frankreich begrüßen Trumps Initiative. Auch die EU und arabische Staaten signalisieren Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Allerdings wird überall die Erwartung artikuliert, dass die Hamas den Plan akzeptieren muss – Voraussetzung für ein Gelingen des Friedensprozesses.