Trump signalisiert Offenheit für US-Militäreinsätze in Mexiko
Die USA intensivieren ihren Kampf gegen Drogenschmuggler in der Karibik mit massiver Militärpräsenz. Präsident Trump schließt nun auch Angriffe auf mexikanisches Territorium nicht aus.
Die USA verstärken ihre militärische Präsenz in Lateinamerika erheblich. Unter dem Operationsnamen "Südlicher Speer" führt die US-Marine Angriffe auf verdächtige Boote durch. Dabei sind bereits mindestens 83 Menschen getötet worden. Nun signalisiert Präsident Trump Offenheit für eine weitere Eskalation: Auch militärische Operationen auf mexikanischem Boden könnten künftig nicht ausgeschlossen werden.
Der größte US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist mit über 4000 Matrosen und zahlreichen Kampfjets in der Karibik angekommen. Die USA begründen die massive Aufrüstung mit dem Kampf gegen Drogenschmuggler und "Narko-Terroristen". Experten kritisieren, dass die Verhältnismäßigkeit solcher Mittel gegen kleinere Boote fragwürdig ist. Auch international ist die Rechtmäßigkeit der Einsätze umstritten, doch die US-Regierung ignorert die Bedenken.
Im Zentrum der Spannungen steht Venezuela. Die USA werfen Präsident Maduro vor, Drogenschmuggler zu unterstützen und die nationale Sicherheit zu gefährden. Trump bestätigte kürzlich, verdeckte CIA-Operationen in dem Land freigegeben zu haben. Venezuela interpretiert die massive Militärpräsenz als direktte Drohung gegen sein Regime.