US-Börsen starten April mit Gewinnen – Nike fällt deutlich
Die großen amerikanischen Aktienindizes legen zum Wochenstart zu. Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Konflikts und technische Effekte treiben die Kurse. Der Sportkonzern Nike verliert jedoch massiv an Wert.
An der Wall Street herrscht zum Start ins April wieder Kauflaune. Der Dow Jones stieg um 0,5 Prozent auf 46.566 Punkte, der S&P 500 legte 0,7 Prozent zu und erreichte 6.575 Punkte. Der Nasdaq-Index für Technologieaktien verzeichnete mit 1,2 Prozent Anstieg auf 21.841 Punkte das stärkste Plus der drei Hauptindizes.
Marktbeobachter machen mehrere Faktoren für die Erholung verantwortlich: Gespräche über ein mögliches baldiges Ende des Iran-Kriegs sowie günstige Konjunkturdaten stützen die Anleger. Ein Großteil des Aufschwungs lässt sich jedoch auf technische Handelseffekte zurückführen – sogenannte Short Squeezes, bei denen Leerverkäufer ihre Positionen schnell zurückkaufen und dadurch weitere Kursgewinne auslösen.
Die bisherige Bilanz für März fällt jedoch düster aus: Der S&P 500 verlor über den Monat hinweg 5,1 Prozent, der Nasdaq gut 4,8 Prozent und der Dow 5,4 Prozent. Damit endet für den Dow eine beeindruckende Serie von zehn aufeinanderfolgenden Monatsgewinnen. Seit Kriegsbeginn vor etwa fünf Wochen dominieren Minustage die Börsen deutlich.
Zu den großen Verlierern des Tages zählt der Sportartikelhersteller Nike mit zweistelligen Kursverlusten. Der Konzern enttäuschte die Marktteilnehmer offenbar mit seinen aktuellen Geschäftszahlen oder Prognosen.