US-Börsen treten auf der Stelle – Iran-Gespräche im Fokus
Die New Yorker Börsen zeigen sich am Donnerstag schwach. Anleger halten sich zurück und warten auf Neuigkeiten aus den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
An der Wall Street herrscht am Donnerstag verhaltene Stimmung. Der Dow Jones verliert 0,6 Prozent auf 49.596 Punkte, der S&P 500 fällt um 0,4 Prozent auf 7337 Punkte. Der Nasdaq-Index bleibt mit 25.806 Punkten nahezu unverändert.
Marktteilnehmer schauen derzeit vor allem auf die laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Im Gespräch ist eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus für den Ölhandel. Eine Einigung könnte die wirtschaftlichen Risiken des Konflikts erheblich verringern. Der Iran wird erwartet, sich in den kommenden Tagen durch Pakistan zu äußern.
Trotz der gegenwärtigen Zurückhaltung profitieren die US-Märkte weiterhin von der Bilanzstärke im Technologiesektor. Künstliche Intelligenz bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber, wobei Analysten allerdings vor möglichen Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne warnen. Bisher haben US-Aktien ihre Verluste aus dem Konflikt wieder aufgeholt.