Hoffnung auf Iran-Verhandlungen treibt US-Börsen an
Nach der Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Konflikt zeigen sich Anleger optimistisch. Der Dow Jones verzeichnet seinen stärksten Tag seit Monaten – die Erwartung stabiler Energielieferungen beflügelt den Markt.
An der Wall Street hat die Aussicht auf Verhandlungen im Iran-Konflikt für deutliche Kursgewinne gesorgt. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von gut 1.300 Punkten – das stärkste Tagesplus seit dem Frühling. Auch der S&P 500 und der Nasdaq profitierten von der verbesserten Stimmung und legten um jeweils gut 2,5 beziehungsweise 2,8 Prozent zu.
Der Optimismus der Investoren speist sich aus mehreren Faktoren: Die Aussicht auf eine zweiwöchige Feuerpause sowie geplante Verhandlungen am Freitag in Islamabad geben Hoffnung auf eine Entspannung. Besonders die mögliche Wiederöffnung der Straße von Hormus als wichtige Energieroute beruhigt die Märkte. Ölpreise fielen daraufhin unter die Marke von 100 Dollar pro Fass, während der Volatilitätsindex als Angstbarometer seinen niedrigsten Wert seit sechs Wochen erreichte.
Der Iran überraschte parallel mit einem Zehn-Punkte-Plan für ein dauerhaftes Kriegsende. US-Präsident Trump bezeichnete den Vorschlag als brauchbare Grundlage für weitere Gespräche. Trotz anhaltender Unsicherheiten signalisiert der Markt damit seine Hoffnung auf eine Deeskalation.