US-Börsen zum Wochenende stabil – Taiwan-Deal beflügelt Chipsektor
An der Wall Street zeigen sich die großen Indizes zum Freitag kaum bewegt. Ein Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan sorgt derweil im Chipbereich für Auftrieb.
Zum Abschluss einer turbulenten Handelswoche präsentierten sich die US-Börsen am Freitag in ruhigem Fahrwasser. Der Dow Jones rutschte leicht ins Minus und verpasste damit erneut die psychologisch wichtige Marke von 50.000 Punkten. Der breit aufgestellte S&P 500 und der technologielastige Nasdaq zeigten sich nahezu unverändert und gaben damit nur minimal nach.
Für positive Impulse sorgte allerdings ein strategisches Partnerschaftsabkommen zwischen den USA und Taiwan. Das Chipunternehmen TSMC profitierte von der Nachricht und legte am Handelsstart deutlich zu, konnte die Gewinne aber im Verlauf des Tages nicht halten. Das Abkommen sieht Investitionszusagen beider Länder vor: TSMC will 100 Milliarden Dollar in amerikanische Halbleiterproduktion fließen lassen, Taiwan stellt weitere 250 Milliarden Dollar in Krediten bereit.
Das Handelsabkommen regelt auch Zollerleichterungen für bestimmte Medikamente, Flugzeugkomponenten und Rohstoffe. Für die USA bedeutet es eine Stärkung der heimischen Chipindustrie, während Taiwan Investitionssicherheit und US-Verteidigungsgarantien erhält.