Washington – Wieder ein Beben im Trump-Kabinett: Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ist raus – gefeuert von US-Präsident Donald Trump (79)! Hintergrund: Schwere Vorwürfe wegen Machtmissbrauchs im arbeiterpolitisch sensiblen Ministerium. Sie soll eine Affäre mit einem Untergebenen gehabt, im Dienst getrunken und Dienstreisen mit Privatem vermischt haben. Mehrere Top-Mitarbeiter – darunter Stabschef, Vize-Stabschef und Sicherheitsleute – mussten bereits vor ihr gehen.
In Washington brodelt es! Sofort wird auf zwei weitere prominente Ministerinnen-Abgänge verwiesen. Die große Frage: Hat Trump ein Frauenproblem in seiner Regierung?
US-Heimatschutzministerin Kristi Noem (rechts, 54) war DAS Gesicht für die knallharte Migrationspolitik von Präsident Donald Trump: Sie wurde gefeuert
Noem stolperte über ICE-Gewalt und Werbeskandal
► Als erste traf es Heimatschutzchefin Kristi Noem. Die Ex-Gouverneurin von South Dakota stand nach tödlichen Schüssen durch Beamte bei Abschieberazzien in Minneapolis mit zwei Opfern massiv unter Druck. Gleichzeitig sorgte sie selbst für Schlagzeilen: 220 Millionen Dollar hatte sie für eine Werbekampagne ausgegeben – in der sie sich eher selbst inszenierte, etwa mit Auftritten zu Pferd vor dem Mount Rushmore. Auch eine angebliche Affäre mit ihrem inoffiziellen Stabschef Corey Lewandowski (52) machte die Runde. Pikant: In ihrem Regierungsflieger soll ein Doppelbett eingebaut gewesen sein.
Ein Foto von Andrew Mountbatten-Windsor wird gezeigt, während US-Justizministerin Pam Bondi (60) vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses im Rayburn House Office Building in Washington aussagte
Bondi scheiterte am Epstein-Chaos
► Dann der nächste Knall: Justizministerin Pam Bondi bekam den „You’re fired!“-Anruf – Minuten vor einer geplanten Rede! Ihr Verhängnis: das Chaos rund um die Freigabe der Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66). Dazu kam Trumps Frust, dass mehrere politisch brisante Verfahren gegen vermeintliche „Feinde“ scheiterten – etwa gegen Ex-FBI-Chef James Comey (65) oder New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James (67).
Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard (45) spricht bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington: Sie sah den Iran nicht als unmittelbare Bedrohung an
Wer wackelt jetzt noch?
Ist das Frauen-Trio nur der Anfang eines größeren Umbaus? Im Fokus steht nun Tulsi Gabbard. Ihr Posten als Direktorin der nationalen Geheimdienstchefin wackelt, seit sie Trump öffentlich widersprach – bei der Frage, ob der Iran eine „unmittelbare Bedrohung“ sei. Und selbst im engsten Umfeld gibt es Nervosität: Trump fragte einmal nach Kritik an der ständig negativen Berichterstattung, ob Pressesprecherin Karoline Leavitt (28) ihren Job verliere solle. Es war als Witz gemeint, doch sie lächelte eher verlegen …
Bei Trumps erster Amtszeit gab es mehr Exits
Drei Frauen raus in wenigen Wochen – Erinnerungen an die erste Amtszeit werden wach. Damals ging es noch turbulenter zu: In den ersten 15 Monaten tauschte Trump rund ein Dutzend Spitzenleute aus. Legendär: Kommunikationschef Anthony Scaramucci (62) flog nach nur zehn Tagen. Washington sprach vom „Drehtür-Effekt“.



