Hardy Krüger nach Dschungelcamp-Aus: Kritik an Mitcampern und Reality-TV-Verzicht
Der Schauspieler Hardy Krüger hat das RTL-Dschungelcamp verlassen und äußert sich deutlich kritisch über seine Zeit im australischen Busch. Besonders die Atmosphäre unter den Kandidaten habe ihn belastet.
Hardy Krüger zieht ein hartes Fazit nach seinem Ausscheiden aus dem Dschungelcamp. In einem Interview beklagt der 57-jährige Schauspieler vor allem die zwischenmenschliche Dynamik im Camp. Die Diskussionen zwischen den Kandidaten und deren Umgangston hätten ihn mehr belastet als Hunger oder die Tiere des australischen Dschungels, erklärt Krüger. Er hätte sich mehr gegenseitigen Anstand gewünscht.
Besonders die Mitcamperin Ariel fiel Krüger auf – als zentrale Figur, die genau wusste, wie sie Aufmerksamkeit auf sich zog. Der erfahrene Schauspieler beschreibt sie als strategisch und clever. Auch Gil Ofarim, der nach einem Unfall ins Krankenhaus musste und ins Camp zurückkehrte, war für die Gruppe eine Herausforderung. Die Unsicherheit über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand habe das Team belastet.
Gegen den Vorwurf, ein Faulpelz gewesen zu sein, wehrt sich Krüger: Er habe die meisten Schritte aller Kandidaten gemacht und sei ständig mit Aufgaben beschäftigt gewesen. Das beweist auch die Waage – der Schauspieler verlor während seines Aufenthalts siebeneinhalb Kilogramm. Deutlich ist Krügers Bilanz: Das Dschungelcamp sei sein schlechtester Film gewesen. Mit Reality-TV will er künftig nichts mehr zu tun haben.