CMBlu erreicht Milliarden-Bewertung
Das bayerische Start-up CMBlu ist jetzt offiziell ein Einhorn: Mit einer Finanzierungsrunde von 50 Millionen Euro klettert die Bewertung über eine Milliarde Euro. Das Unternehmen entwickelt Batteriespeicher ohne Lithium.
Das Münchner Unternehmen CMBlu hat den Status eines Einhornstart-ups erreicht. In einer aktuellen Finanzierungsrunde sammelte das Batterieunternehmen 50 Millionen Euro ein und wird damit höher als eine Milliarde Euro bewertet. Damit gehört CMBlu zu den wenigen deutschen Neugründungen, denen dieser Erfolg in diesem Jahr gelungen ist.
CMBlu spezialisiert sich auf eine Alternative zu klassischen Lithium-Ionen-Batterien. Das Unternehmen arbeitet an der sogenannten Solidflow-Technologie, die auf natürliche Materialien setzt. Die Speicher sind für lange Lagerzeiträume ausgelegt und könnten besonders für energieintensive Anwendungen relevant sein. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um die größte Batterieentwicklung im Westen, die komplett ohne Lithium auskommt.
Unter der Leitung von Vorstandschef Constantin Eis konzentriert sich CMBlu nun auf die kommerzielle Umsetzung seiner Technologie. Gründer Peter Geigle, der die Entwicklung der organischen Batterielösung vorangetrieben hat, bleibt dem Unternehmen verbunden. Die Finanzierungsrunde soll noch nicht abgeschlossen sein – weitere Investoren sind laut CEO Eis im Gespräch.