Bayern setzt auf Fusionsenergie mit Hunderten Millionen Euro
Ministerpräsident Söder kündigt eine Investition von bis zu 400 Millionen Euro für den Bau von Fusionskraftwerken an. Damit soll Bayern zum Zentrum dieser zukunftsweisenden Technologie werden.
Bayern verstärkt sein Engagement in der Fusionsenergie deutlich. Ministerpräsident Markus Söder kündigte am Donnerstag an, dass der Freistaat bis zu 400 Millionen Euro in den Bau von Fusionskraftwerken investieren wird. Gemeinsam mit dem Startup Proxima Fusion, dem Energiekonzern RWE und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik sollen zwei Anlagen entstehen.
Söder positioniert Bayern damit als Vorreiter: "Deutschland soll zum führenden Kernfusionsstandort werden", erklärte der CSU-Politiker. Die bayerischen Gelder sind allerdings nur ein Teil der notwendigen Finanzierung – der Bund müsse mit Milliarden weitere Mittel bereitstellen.
Kernfusion gilt als vielversprechende Energiequelle der Zukunft. Wissenschaftler arbeiten seit über 70 Jahren daran, die Verschmelzung von Wasserstoffkernen zu nutzen – wie in der Sonne. Das Versprechen: sichere, saubere und praktisch unerschöpfliche Energie.