Energie: Strategische Gasreserve wird realistische Option
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche: Ohne Versorgungsengpässe durch den Winter? Foto: REUTERS
Berlin. Deutschlands Gasspeicher leeren sich rasch, doch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gibt sich gelassen. Aus ihrem Haus verlautet, die niedrigen Speicherstände seien kein Anlass zur Sorge. Man könne wegen der neuen Importterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, kurz LNG) flexibel agieren, die Versorgung sei gesichert.
Doch in der Energiebranche rumort es. Auch in der Unionsfraktion wächst die Kritik.
Am Dienstag wird die Ministerin ihre Haltung zur Gasspeicher-Lage in einer Sondersitzung des Bundestags-Wirtschaftsausschusses erklären müssen. Initiiert hat die Sondersitzung die Bundestagsfraktion der Grünen. „Katherina Reiche wiegt die Gaskunden in falscher Sicherheit und muss sich vielen Fragen im Ausschuss stellen“, sagt Michael Kellner, energiepolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.
Dabei dürfte es auch um die Frage gehen, ob der Staat die Bevorratung von Erdgas selbst in die Hand nehmen muss. Reiches Ministerium beantwortet diese Frage bislang zurückhaltend: „Die Speicherbefüllung muss marktlich erfolgen, staatliche Eingriffe können dies gegebenenfalls unterstützen oder ergänzen, aber nicht ersetzen“, sagt eine Ministeriumssprecherin.
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