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Streit um EU-Lohngleichheitsgesetz: Union blockiert Umsetzung

06. Juni 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Ein neues EU-Gesetz soll gleiche Bezahlung für Frauen und Männer durchsetzen. Doch Union und Wirtschaft warnen vor Bürokratie und Strafzahlungen. Die Bundesregierung stoppt vorerst die Umsetzung.

In Deutschland brodelt der Streit um eine neue EU-Richtlinie zur Lohngleichheit. Das geplante Gesetz soll Unternehmen verpflichten, ihre Gehaltszahlungen transparenter zu machen und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer zu sichern.

Allerdings regt sich erheblicher Widerstand: Die Union und mehrere Wirtschaftsverbände warnen vor erheblichen Verwaltungsaufwänden. Ab 100 Mitarbeitern drohen demnach Strafzahlungen und Klagen, wenn Firmen ihre Lohnstrukturen nicht detailliert nachweisen können. Bemerkenswert ist dabei, dass auch führende Frauen in Union und EU-Institutionen die Richtlinie ablehnen und eine Aussetzung fordern.

Vorerst hat die Bundesregierung die nationale Umsetzung der EU-Vorgaben gestoppt. Damit verzögert sich die Einführung des neuen Regelwerks zunächst.

H
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