EU geht gegen Migrations-Falschmeldungen vor

Marokko warnt vor einem neuen Migrationsdruck auf die spanische Enklave Ceuta. In sozialen Medien verbreiteten sich Aufrufe mit falschen Informationen. Die EU will Plattformen nun stärker zur Verantwortung ziehen.
An diesem Wochenende könnte es zu einem neuen Migrationszustrom auf die spanische Nordafrika-Enklave Ceuta kommen, warnt die marokkanische Regierung. Grund sind gezielt verbreitete Falschinformationen in sozialen Medien, die zu einer verstärkten Auswanderung aufrufen sollen.
Die Europäische Union reagiert auf das wachsende Problem von Desinformation in der Migrationsdebatte. Sie plant, die großen Online-Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen. Faktenchecks sollen dabei helfen, Falschmeldungen schneller zu identifizieren und deren Verbreitung zu bremsen.
Die Situation zeigt, wie gezielt Falschinfos bei migrationsrelevanten Themen eingesetzt werden – nicht nur zur Manipulation der öffentlichen Meinung, sondern auch um tatsächliche Migrationsbewegungen auszulösen.