EU-Gipfel: Streit um Milliarden-Haushalt
Deutschland drängt auf Sparmaßnahmen beim EU-Haushalt bis 2034. Kanzler Merz stößt mit seinem Kurs bei anderen Mitgliedstaaten auf Widerstand.
Beim EU-Gipfel heute steht ein Haushalt von bis zu zwei Billionen Euro zur Debatte. Kanzler Merz setzt dabei auf eine Straffung der Ausgaben für die kommenden zehn Jahre – ein Vorschlag, der unter den Verhandlungspartnern für Irritation sorgt.
Als größter Nettozahler der EU macht Deutschland deutlich, dass es die finanzielle Last reduzieren möchte. Während Berlin für Einsparungen argumentiert, lehnen andere europäische Länder die deutschen Sparforderungen ab. Sie befürchten Nachteile für ihre Regionen und Programme.
Die Verhandlungen über das Budget-Rahmenwerk bis 2034 könnten sich schwierig gestalten. Es geht nicht nur um Summen, sondern um unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Europa seine Mittel in den nächsten Jahren einsetzen soll.