EU-Handelsdelegation in China: Druck wächst auf Brüssel
Vor der anstehenden China-Reise des EU-Handelskommissars fordern Deutschland und Frankreich schärfere Maßnahmen gegen Chinas Exportüberschuss. Die europäische Wirtschaft kämpft mit der Konkurrenz.
Deutschland und Frankreich erhöhen den Druck auf die EU-Kommission. Kurz bevor der EU-Handelskommissar nach China reist, verlangen beide Länder neue politische Instrumente, um mit dem wachsenden Handelsdefizit umzugehen, das europäische Unternehmen durch chinesische Exporte erleiden.
Die europäische Industrie wird von günstigen chinesischen Produkten unter Druck gesetzt. Mit ihrer Forderung nach stärkeren handelspolitischen Mitteln signalisieren Berlin und Paris, dass sie von der anstehenden Delegation in Peking konkrete Lösungsansätze erwarten.
Der Besuch wird damit zu einem Prüfstein für die europäische Handelsposition. Die Erwartungen sind hoch – genauso wie die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen Europa sich gegenübersieht.