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EU-Rechnungshof: Digitalisierung der Verwaltung stockt

20. Oktober 2026· Nadine Sommer

Trotz knapp 50 Milliarden Euro Förderung seit 2021 zeigen sich beim Umbau der europäischen Behörden nur begrenzte Erfolge. Der EU-Rechnungshof warnt vor schleppenden Fortschritten.

Die Europäische Union hat in den vergangenen drei Jahren massive Mittel in die digitale Modernisierung ihrer Verwaltungen gepumpt. Fast 50 Milliarden Euro flossen an die Mitgliedstaaten, um Behörden zukunftsfähiger und leistungsfähiger zu gestalten. Doch der Erfolg bleibt begrenzt.

Der EU-Rechnungshof hat jetzt eine kritische Bestandsaufnahme vorgelegt. Die Prüfer bescheinigen der Digitalisierungsoffensive insgesamt nur unzureichende Ergebnisse. Zwar gibt es einzelne Fortschritte, doch vieles verläuft deutlich langsamer als erhofft und geplant.

Die Gründe für das Stocken sind vielfältig: Unterschiedliche Standards in den Ländern, fehlende Koordination und manchmal auch schleppernde Umsetzung vor Ort erschweren den rasanten Fortschritt. Der Rechnungshof deutet an, dass Europa beim digitalen Umbau seiner staatlichen Strukturen mehr Dampf machen muss.

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