EU streicht russische Oligarchen von Sanktionsliste
Die Europäische Union hat zwei russische Geschäftsmänner von ihrer Sanktionsliste gestrichen. Parallel wurde ein französischer Staatsbürger in Aserbaidschan begnadigt. Der Schritt wirft Fragen zur Unabhängigkeit europäischer Entscheidungen auf.
Die EU hat zwei russische Oligarchen von ihrer Sanktionsliste entfernt. Kurz darauf folgte die Begnadigung eines Franzosen durch Aserbaidschan. Dieser zeitliche Zusammenhang löst Spekulationen aus, ob es sich um einen stillen Tauschhandel handelt.
Kritiker werfen der Union vor, sich damit erpressbar gemacht zu haben und ihre Glaubwürdigkeit bei Sanktionen zu gefährden. Besonders vor dem Hintergrund der Spannungen mit Russland erscheint der Schritt umstritten.
Brüsseler Vertreter versuchen derzeit, den Vorgang zu erklären und die Vorwürfe der Abstimmung abzuweisen. Die Details hinter der Entscheidung bleiben jedoch Gegenstand intensiver Debatten zwischen EU-Mitgliedstaaten und Beobachtern.