Europa rüstet sich gegen hybride Angriffe
Sabotage, Drohnen und Drohungen nehmen zu. Europäische Staaten koordinieren ihre Abwehr – doch Experten fordern ein einheitlicheres Vorgehen gegen die wachsenden Bedrohungen.
Europa sieht sich zunehmend hybriden Angriffsformen ausgesetzt, die über klassische militärische Konfrontation hinausgehen. Sabotageakte an kritischer Infrastruktur, Drohnen-Zwischenfälle und Drohkampagnen nehmen zu und verunsichern den Kontinent.
Angesichts dieser Entwicklung intensivieren europäische Länder ihre Zusammenarbeit. Sie signalisieren mit abgestimmten Reaktionen deutlich, dass solche Aktivitäten nicht unbeantwortet bleiben. Damit wollen sie Entschlossenheit demonstrieren und potenzielle Akteure abschrecken.
Allerdings warnen Beobachter vor einer Lücke: Eine koordinierte, gesamteuropäische Strategie gegen diese neue Bedrohungsform ist nach ihrer Einschätzung noch nicht etabliert. Viele Länder agieren zwar parallel, aber ohne umfassenden gemeinsamen Plan – was die Abwehrkraft schwächen könnte.