Eurozone: Inflation fällt auf 2,8 Prozent

Die Teuerungsrate in der Eurozone ist deutlich gesunken. Entspannungen am Energiemarkt geben der Notenbank mehr Spielraum bei ihrer Geldpolitik.
Die Inflationsrate im Euroraum ist im Juni auf 2,8 Prozent gefallen. Das zeigt eine spürbare Entspannung bei den Verbraucherpreisen im Jahresvergleich.
Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang liegt in der geopolitischen Lage: Die Entspannung im Iran-Konflikt hat zu niedrigeren Energiepreisen beigetragen, was direkt auf die Gesamtteuerung wirkt.
Diese Entwicklung nimmt der Europäischen Zentralbank erheblichen Druck von den Schultern. Die EZB kann sich nun mehr Zeit lassen bei möglichen weiteren Leitzinserhöhungen und hat insgesamt weniger Grund zur Eile bei ihrer Geldpolitik.