Eurozone: Inflation überraschend stark gestiegen
Die Teuerungsrate im Euroraum ist im September auf knapp vier Prozent geklettert. Hauptverantwortlich sind die gestiegenen Energiekosten, die zuletzt deutlich anzogen.
Die Inflation in der Eurozone hat sich im September deutlicher verschärft als prognostiziert. Mit einer Teuerungsrate von 3,8 Prozent erreicht die Eurozone den höchsten Wert seit einem Jahr.
Besonders die Energiemärkte treiben die Preissteigerungen an. Die zuletzt gestiegenen Energiekosten wirken sich spürbar auf die Verbraucherpreise aus und setzen damit die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank unter Druck.
Die unerwartet hohen Inflationszahlen könnten Auswirkungen auf künftige Entscheidungen zur Zinspolitik haben, da die Notenbank verstärkt mit Preisstabilität konfrontiert ist.