Ermittlungen im Fall Fabian: Sexualdelikt ausgeschlossen
Bei der Untersuchung des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow haben Ermittler ein schwerwiegendes Verbrechen ausgeschlossen. Der Täter bleibt weiterhin flüchtig.
Drei Wochen nach dem Fund des toten achtjährigen Fabian bei Güstrow gibt es erste konkrete Aussagen der Ermittler: Die Staatsanwaltschaft Rostock teilt mit, dass ein Sexualdelikt als Tatmotiv ausgeschlossen werden kann. Damit werden zumindest manche Befürchtungen aus der Bevölkerung zerstreut, doch eine Verhaftung steht weiterhin aus.
Der Junge war am 10. Oktober aus seiner Wohnung verschwunden und vier Tage später leblos an einem Tümpel bei Klein Upahl gefunden worden – etwa 15 Kilometer entfernt von seinem Zuhause. Experten gehen davon aus, dass der Tatort bewusst gewählt wurde. Ein Kriminalprofi vermutet, dass der Täter die Gegend gut gekannt haben dürfte. Zudem wurden Brandspuren am Fundort entdeckt, was auf eine Absicht zur Spurenvernichtung hindeutet.
Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen und Durchsuchungen mehrerer Orte in der Region bleibt die Ermittlungsbehörde zu weiteren Details verschwiegen. Die Bevölkerung von Güstrow lebt weiterhin in großer Verunsicherung angesichts des ungeklärten Falls.