Berlin – Die Pläne der US-Regierung, notfalls gewaltsam Grönland zu annektieren, stoßen in Deutschland auf klare Ablehnung!
In Deutschland spricht sich eine knappe Mehrheit dafür aus, die Fußball‑Weltmeisterschaft 2026 in den USA zu boykottieren, falls US‑Präsident Donald Trump tatsächlich Grönland annektieren würde: 47 % sagen „ja“, 35 % lehnen einen Boykott ab, 18 % sind unentschieden oder machen keine Angabe (INSA, Befragungszeitraum 15.01.–16.01.2026; Fallzahl: 1 002).
Auslöser dieser Debatte sind Trumps wiederholte Äußerungen, die strategisch wichtige Nordatlantik-Insel Grönland im Interesse der US‑Sicherheit kontrollieren zu wollen, und seine Drohungen, notfalls auch mit Druckmitteln wie Zöllen vorzugehen. Diese Rhetorik hat in Europa und insbesondere in Dänemark große Sorge ausgelöst.
Die Fußball‑WM 2026, die in den USA (sowie Kanada und Mexiko) stattfinden soll, rückt damit nicht nur sportlich, sondern zunehmend politisch ins Zentrum der transatlantischen Spannungen.
Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) hatte zuletzt zu BILD gesagt, „eine Turnierabsage käme allenfalls als Ultima Ratio in Betracht, um Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen“.



