Förderung: Barrierefreier Umbau – wo es bis zu 30.000 Euro Zuschuss gibt
Rollator: Der Staat möchte einen altersgerechten Umbau wieder stärker unterstützen. Foto: imago/photothek
München. Die Treppe ist zu steil, der Flur zu schmal – im höheren Alter kann die eigene Wohnung zu einem Problem werden. Ein altersgerechter Umbau kostet allerdings. Die gute Nachricht: Ab dem Frühjahr wird der Staat solche Maßnahmen wieder stärker bezuschussen, denn dann läuft das Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ (455-B) der Förderbank KfW wieder an.
„Einen konkreten Termin kann ich leider noch nicht nennen“, sagt Christine Volk, Sprecherin der KfW Bankengruppe. Für das Programm plant der Bund 50 Millionen Euro ein. Es richtet sich an private Eigentümer, Mieter oder Vermieter. Die erhalten für Einzelmaßnahmen einen maximalen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro. Wird der Standard „Altersgerechtes Haus“ erreicht, liegt die Förderung im Höchstfall bei 6250 Euro.
Aktuell biete die KfW für barrierefreie Umbaumaßnahmen zinsgünstige Darlehen (Programm 159) an, sagt Volk. Eine andere Option: Liegt eine Pflegebedürftigkeit vor, zahlen Pflegekassen Zuschüsse.
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Zuschüsse kann man maximal in einzelnen Großstädten erhalten.
Möchte jemand seine Immobilie barrierefrei gestalten, lohnt sich aber auch der Blick auf die Förderprogramme in der eigenen Stadt oder Gemeinde. In einzelnen Großstädten kann man Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro erhalten, wie eine Auswertung von Aroundhome zeigt. Die Vermittlungsplattform hat die Möglichkeiten in den 20 größten Städten analysiert, und zwar für den barrierefreien Umbau von Einfamilienhäusern. Dabei wurden Programme der Kommunen, der Länder und des Bundes berücksichtigt.
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